Pressemitteilung 17.03.2026

Fraktion im Hüllhorster Rat


Jamaika in Hüllhorst

Eine ernüchternde Halbjahresbilanz zur politischen Situation in Hüllhorst zieht die FWG UHu. Wie deutschlandweit auch, wurden die Grünen und die FDP durch die Wähler bei der letzten Kommunalwahl abgestraft.

Wer sich als CDU-Wähler nun eine konservative Politik für die Mitte der Gesellschaft erhofft hatte, wird überrascht sein, dass sich in Hüllhorst ein Jamaika-Bündnis ankündigt. Auf gemeinsamen Antrag der CDU und Grünen soll die fraktionslose FDP plötzlich wieder am Ältestenrat teilnehmen.

Die gleiche FDP, die Anfang der letzten Wahlperiode für viel Aufsehen in Hüllhorst gesorgt hat durch Indiskretionen bei Absprachen. Merkwürdig auch deshalb, weil weder die Grünen noch die FDP an der ersten „Austauschrunde“ des Bürgermeisters überhaupt Interesse gezeigt hatten.

Eine sichere Mehrheit für eigene Themen scheint der CDU wichtiger zu sein als der Wählerwille. Gepaart mit dem Hinweis an die anderen politischen Lager in der Ratssitzung, bloß nie gemeinsam mit der AfD zu stimmen, führt es zu weiterem Verdruss beim Wähler. Folge wird sein, dass bei der nächsten Wahl wieder einige Wähler mehr den Absprung zu den alternativen Parteien finden.

Mit freundlichen Grüßen
Lars Wunderlich
Jochen Kampeter
Fraktionsvorsitzende FWG UHu

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